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Lea Birringer

„Sie weiß, was sie vermitteln will. Ihre Performance ist viel mehr die einer Musikerin denn nur die einer Geigerin.“    DrehPunktKultur, Aug. 2012

Lea BirringerLea Birringer, kürzlich von der Presse als „neuer Stern am Musikhimmel“ gefeiert, gab mit 14 Jahren ihr Solo-Debüt zusammen mit den Berliner Symphonikern unter Pavel Baleff. Seitdem ist sie sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikerin sehr gefragt und erhielt Einladungen zu internationalen Festivals, wie den Salzburger Festspielen, dem Sommerfestival AlpenKlassik Bad Reichenhall oder dem Oleg Kagan Musikfest.
Sie war zu Gast in bedeutenden Musikzentren Europas, u.a. in der Philharmonie Berlin, in der Laeiszhalle Hamburg, im Musikverein Wien, im Konzerthaus Berlin, im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz, im Pariser Louvre und im Großen Saal des Tschaikowski-Konservatoriums in Moskau.

Sie konzertierte zusammen mit Orchestern, wie dem Orchestra Sinfonica di Roma unter Fabio Mechetti, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz unter Gunter Kahlert, dem ehemaligen Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken unter Johannes Debus, der Deutschen Radio Philharmonie unter Jean-Michaël Lavoie, dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und der Deutschen Kammerakademie Neuss/Rhein.

Zu den Höhepunkten der Saison 2013/2014 zählen Debüts mit dem Städtischen Orchester Bremerhaven und mit den Dresdner Kapellsolisten bei den Weilburger Schlosskonzerten, sowie Auftritte beim MDR Musiksommer, beim SWR, beim NDR und im Kulturkreis Gasteig.

Lea Birringer ist Preisträgerin der internationalen Violinwettbewerbe Kloster Schöntal, Premio Rodolfo Lipizer, Louis Spohr und Abram Yampolski. 2008 wurde sie Gewinnerin des internationalen Wettbewerbs Johannes Brahms.

Als Anerkennung für ihre außergewöhnlichen Erfolge wurde ihr vom Stadtverband Saarbrücken der Kulturpreis für junge Nachwuchskünstler verliehen.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Lea Birringer intensiv der Kammermusik in Zusammenarbeit mit Künstlern, wie Pavel Vernikov, Gustav Rivinius, Atar Arad, Barbara Bonney, Eszter Haffner, Wen-Sinn Yang und Igor Levit.

Mit ihrer Schwester und Pianistin Esther Birringer gelang ihr 2011 der internationale Durchbruch im Duo. Die Birringers gewannen die beiden renommierten internationalen Kammermusikwettbewerbe Premio Vittorio Gui und Concorso Internazionale di Musica da Camera Città di Pinerolo. Seither erhalten die Schwestern zahlreiche Einladungen zu Festivals und Kammermusikreihen, wo sie nicht nur durch ihre stilsicheren, sondern auch originellen Interpretationen des traditionellen sowie des zeitgenössischen Repertoires bestechen.

Vor Kurzem ist die Debüt-CD der Birringer-Schwestern erschienen. Sie präsentieren sich mit Duo-Sonaten von Szymanowski, Hindemith und Respighi. Das ausgefallene sowie fesselnde Programm hat Kritiker begeistert und der CD ausgezeichnete Rezensionen eingeheimst.

Lea Birringer begann im Alter von drei Jahren mit dem Geigenspiel. Noch während ihrer Schulzeit wurde sie am Leopold Mozart Institut für Hochbegabungsförderung in Salzburg aufgenommen. Nach ihrem Abitur absolvierte sie ihr Bachelor-Studium bei Igor Ozim an der Universität Mozarteum in Salzburg und ihren Masterabschluss bei Pavel Vernikov am Konservatorium in Wien jeweils mit Auszeichnung.

Von 2012 bis 2013 unterrichtete Lea als Assistentin von Pavel Vernikov an der Haute École de Musique de Lausanne, Site de Sion. Momentan ist sie Dozentin an der Musikakademie Archi Arrigoni in Italien und gibt Meisterkurse in Kooperation mit der italienischen Associazione Culturale Alirio Diaz und beim Crescendo Winter Music Festival in Florida.
Als Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Lea Birringer eine Violine von Gianbattista Ceruti, Cremona ca. 1800, eine treuhänderische Eingabe der Dr. Meyer Struckmann-Stiftung.